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Blog: Gästebuch
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Zum Gedenken und zur Mahnung!!
Marineoberpfarrer Arno Pötzsch, im Felde, Weihnachten 1944,
im Angesicht der Weihnachtsmadonna von Stalingrad 1. Voll Lebenshoffnung und voll Todesahnung das gleiche Herz - so haust ihr in den Trümmern - und immer fragend: will sich keiner kümmern um uns und eines Wegs und Auswegs Bahnung? Da ward ein Bild im Bunker euch zur Mahnung. Ob auch in Nächten kalt die Sterne flimmern, di sonst wie milde unsrer Hoffnung schimmern, schöpft aus dem Bilde nun des Lebens Ahnung! Aus Gottes Liebe ist das Kind geboren, durch Liebe nur ward Weihnacht in der Welt, so wie aus Liebe einst die Welt erschaffen, und Liebe bleibt trotz Blut und Tod und Waffen der Grund der Welt! Und ob der Leib zerfällt, ihr seid in Gott, in Liebe - unverloren! 2. Vor denen, die verlassen und verloren im höll'schen Kessel wie Verfluchte wachten, das Herz zerbrannt vom Feuer vieler Schlachten, verstummt, vereinsamt, schon dem Tod verschworen, erstand das Bild vom Kinde, das geboren in stiller Nacht, und die es schauten, dachten der großen Wunder, die das Leben brachten, als Gott die Erde durch das Kind erkoren. Mit heißen Augen tranken sie es ein, sie, die es wußten, daß sie sterben müssen, und erkannten, daß sie leben sollen, und reicher Trost sank in ihr Herz hinein, eh ihre Leiber unter Kugelgüssen im Trümmerfeld der Festung sind verschollen. 3. Von weitem Mantel weich und warm umhüllt, sind beide eins, das Kindlein und das Weib. Lind hüten Hand und Haupt und Schoß und Leib das Kind; und hier im Bilde ist erfüllt, wie Liebe birgt, der Mutter Sorge stillt das Schmerzgeborne, daß ihr's ganz verbleib und nur kein Feind es ihr vom Herzen treib. Uns das zu zeigen, war der Mann gewillt, der ungeschützt, verloren und verlassen, am Rand der Steppe dieses Bild ersann für seine Brüder in des Todes Schlünden, daß sie, die Sterbenden, am Bild verstünden: was hier auf Erden eine Mutter kann, das tut euch Gott und Er birgt ohne Maßen! 4. Licht, Leben, Liebe schriebst du an den Rand des Bilds der Mutter, die das Kindlein hegt, Das ihr die Liebe in den Schoß gelegt; sie birgt es tief in ihres Leibs Gewand. Licht, Leben, Liebe - ach, nicht einer fand mit seinen Sinnen, was ihn tiefst bewegt! Lichtlos die Nacht, die Herzen haßerregt, das arme Leben schon in Todes Hand - das ist die Welt, in der die Männer feiern, vereint, stumm in ungeklagter Not, schier wie in Gräbern unterm Steppenwind! Und einer wagt's und glaubt für sie an Gott, reißt ihre Blicke hin zu diesem Kind, weil Gott die Welt will in dem Kind erneuern. 5. Als Gott der Welt in Christ das Heil gesandt, hat er ins Elend liebend sich begeben, dem zu entfliehen wir vergeblich streben; er, Gott, kam selbst und wenn auch tief verkannt, er kam zu uns, sucht her und hin im Land, die da verlassen und verloren leben, sucht noch die Ärmsten aus dem Staub zu heben mit eines Heilands milder, starker Hand. Er sucht sie heim, er fand sie bei den Träbern, an Zäunen bettelnd, arm in engen Stuben - und fänd euch nicht, ihr Brüder, in den Gruben, der fänd euch nicht, dem alles eigen ist, der nichts vergaß noch jemals je vergißt, der fänd euch nicht in Trümmern und in Gräbern? 6. Erst wenn es dunkelt, wird das Licht entzündet. Nur in der Nacht sehn wir der Sterne Schein. Und in der Nacht brach Gott als Licht herein, als in der Welt die Weihnacht ward verkündet. Und seit das Licht sich dieser Welt verbündet, mag Herz und Erde noch so dunkel sein, es bricht sich Bahn, bricht durch und dringt hinein, bis es im Dunkeln unsre Augen findet. Wenn Menschen je in Todesschatten saßen, dann, Brüder, ihr, dort in den Finsternissen! Saht ihr das Licht auch, das euch nicht verlassen? Denn dieser Welt, verloren und versündet, wird dennoch Weihnacht, wird das Licht verkündet, weil Gott für immer unsre Nacht zerrissen! Zum Gedenken an die Toten und Vermißten der 6. Armee in Stalingrad, und an alle Soldaten des deutschen Heeres!
Tribut
Hinweis in eigener Sache - Wünsche der Redaktion
Liebe Kameradinnen und Kameraden,
liebe Freunde unserer Website, meine sehr geehrten Damen und Herren, in den letzten Tagen wurden hier - versehentlich oder um zu stören - nahezu täglich Beiträge eingestellt, die fast ausschließlich aus Werbeadressen für Auto-Ersatzteile oder Billigreisen bestanden. Die Web-Redaktion hat sich stets bemüht, diese "Beiträge" möglichst unverzüglich wieder zu entfernen (ist bereits mehr als 20 x geschehen !). Wir haben daraufhin das Gästebuch zeitweilig mit Schreibschutz versehen müssen und erst im Januar 2008 wieder freigeben können. Lassen Sie uns gemeinsam hoffen, daß es nicht wieder zweckentfremdet wird. In jedem Fall bitten wir aber ganz herzlich darum, daß niemand sich dadurch entmutigen läßt, der hier einen Beitrag einstellen möchte, welcher von Wert und Interesse ist. Senden Sie Ihre Beiträge einfach an uns - Sie dürfen sicher sein, daß wir sie verzugslos richtig einstellen ! Mit freundlichen, kameradschaftlichen Grüßen Ihre Webredaktion P.S: Bei allem Ärger und Unverständnis darüber wollen wir jedoch nicht vergessen, Ihnen allen ein frohes und harmonisches Fest und einen gesunden Jahreswechsel zu wünschen, uns allen möglichst viel Frieden in der Welt, unseren Kameradinnen und Kameraden im Einsatz - wo auch immer - eine stets glückliche Heimkehr ! Ihnen allen ein gesundes, harmonisches und friedvolles 2008 !
Frieden !
Niemand weiß auch besser als ein Soldat, daß der Frieden kein kostenloses Geschenk ist, sondern
daß man bereit sein muss, etwas für ihn einzusetzen. Das ist es, was der Soldat tut, nicht allein und primär für sich selber, sondern für die Gesellschaft und das Land im ganzen. Wir werden Euch nie vergessen! M.Fahsel HG d.R.
Respekt
Webpräsenz genehmigt und freigegeben
Die Website "Ehrenmal des Deutschen Heeres" wurde am 23.11.2006
in der Mitgliederversammlung des Kuratoriums "Ehrenmal des Deutschen Heeres" vorgestellt, genehmigt und für die Veröffentlichung freigegeben. i.A. M. Salchow Webredaktion
Danke!
Schlicht im besten Sinne, informativ, bewegend - eine würdevolle Präsentation einer notwendigen ehrenden und zugleich versöhnenden Gedenkstätte. Danke!
Bodo Redlin Internet: http://www.muendener-pioniere-kurhessenkaserne.de
Unser Gästebuch - hiermit freigegeben
Hier ist es nun - freigegeben und hoffentlich zum Mitschreiben einladend.
Viel Freude und Erfolg bei der Benutzung. Ihr M. Salchow Webredaktion
Neu - Internetpräsenz des Ehrenmals des Deutschen Heeres
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,
hier entwickelt sich die Internetpräsenz des Ehrenmals des Deutschen Heeres, Feste Ehrenbreitstein, Koblenz. Wie das Ehrenmal eine Stätte und ein Hort stillen, besinnlichen Gedenkens für die Gefallenen und Verstorbenen des Deutschen Heeres sein soll, ohne jede zeitliche oder ideologische Beschränkung, ohne jede Be- oder Verurteilung, ohne jede Parteinahme, ohne nachgetragenen Haß und Groll, nichts als eine schlichte Stätte des Gedenkens, so hoffe ich, mögen sich auch diese Website und dieses Gästebuch entwickeln, frei von emotionalen, einseitigen, subjektiven Kommentaren, gegen die sich die Verstorbenen, derer wir gedenken, ohnehin nicht mehr wehren können und müssen. Sie gaben Leben und Gesundheit für ihre Pflicht, wir gedenken ihrer in Ehrfucht und Liebe. Michael Salchow Oberstleutnant a.D.
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